Bischof Küng verzichtet auf Kirchenbeitrag.

Hürm, 2.Juli 2018

 

Nach dem schon über 2 Jahre währenden Konflikt mit der Pfarrführung hat Bischof DDr.Klaus Küng eine Entscheidung getroffen.

Der Webmaster hat den Kirchenbeitrag wegen missbräuchlicher Verwendung seit 2016 einbehalten und das nach über 42 Jahren Beitragsdauer. 

Nach der Klagsdrohung der Kirchenbeitragsstelle im April 2018 machte ich einen Einspruch und sendete eine Sachverhaltdarstellung an Bischof Küng und an den Erzdechant und Dechant.

Bischof Küng hat die Probleme in der Diözese und Pfarre Hürm erkannt und auf die Jahre 2016 - 2018 auf den Kirchenbetrag in vierstelliger Höhe verzichtet.  Im Gegenzug spendeten wir diesen Betrag an eine nichtkirchliche Lebensschutzbewegung. Bis zur vollständigen Klärung des Problems bleiben auch die zukünftigen Kirchenbeiträge anderen Organisationen,  welche den Namen "CHRISTLICH" verdienen,  zu ihrer Verfügung.

Die vom neuen Bischof Dr.Schwarz geforderte Vision „Die Pfarre ist seelischer Nahversorger für alle Menschen" - scheint mir in diesem Klima in Hürm eher eine unrealistische Utopie zu sein.   Ebenso kann hier keinesfalls von christlicher Nächstenliebe und gar Problemlösungsfähigkeit der Verantwortlichen gesprochen werden.

Wenn anstelle von Seelsorge nur Mobbing in der Pfarre gelebt wird, kommt so etwas raus.

Eines ist klar geworden,  worüber viele Menschen klagen:  die Kirche erinnert sich nur dann an den einzelnen, wenn es ums Geld geht.   Sonst ist der Mensch den Klerikern völlig egal.

Deshalb ist die Kirchenbeitragsverweigerung das einzige sichere Mittel,  sich Gehör zu verschaffen.

Der Webmaster empfiehlt,   NICHT aus der Kirche auszutreten,  sondern auf eine Änderung hinarbeiten.

 

"Die Aufgabe aller Christen ist der Friede und die Versöhnung.",   sagte der neue Bischof Dr. Alois Schwarz von St.Pölten in seiner ersten Ansprache. Genau das braucht die Pfarre Hürm.

 

Ihr Webmaster.


Organist Markus Bulla beendet Dienst in Hürm.

Hürm,  im Juni 2018

 

Das Arbeitsklima in der Pfarre Hürm fordert ein drittes Opfer: Markus Bulla beendet ermüdend seinen Dienst als mein Nachfolger als Organist.  

Noch am 25.Mai 2018 gab er im Rahmen der "Langen Nacht der Kirche"  ein beachtliches Orgelkonzert.
Und auch sonst hat sich Herr Bulla seit seinem ersten Tag mit vollem Engagement um die Pfarre bemüht. Nun wird er als Dank wie "faules Obst" entsorgt.
 
Im Rahmen einer "klugen Pastoral" gelang es Pfarrer Hell nicht mehr,  einen engagierten Organisten in der Pfarre zu halten.  Der Frust in der "Schlangengrube Pfarre Hürm" war einfach zu groß.  
Herr Bulla hat in den vergangenen zwei Jahren wesentlich die Kirchenmusik mitgetragen und erweitert,  als Organist,  als Koordinator der Organisten und der Liedpläne.

"Man hat mich in der Pfarre Hürm einfach nicht verstanden und mir wenig zugehört. Ich durfte keinerlei Dinge aufzeigen, die einer Verbesserung dienlich wären. Nun bin ich an diesem System kläglich gescheitert.
Man ist nicht froh, einen sehr motivierten Organisten zu gewinnen, NEIN man ist froh, wenn man ihn wieder entsorgen kann, wenn er die Füße nicht still hält!" so der scheidende Organist.
 
Leider reden in der Pfarre "unsachverständige" Leute mit und beeinflussen die Entscheidungen von Pfarrer Hell sehr stark. Jedoch fehlt ihnen in den Angelegenheiten jegliche Kompetenz!
Herr Pfarrer Hell holt sich von diesen Leuten die Tipps einer fruchtlosen Pastoral  und damit stirbt wieder eine weitere junge zarte Pflanze in Hürm.

 

ES REICHT !!!!

Der Webmaster.


Diakon Dr. Martin Hofer beendet Dienst in Hürm

Hürm,  31.Mai 2017

 

Ein trauriger Tag für die Pfarre.  

Nach fünfeinhalb Jahren beendet Diakon Dr.Martin Hofer aus Melk die Mitarbeit in der Pfarre Hürm.

Diakon Hofer hat sich vor allem um die Formung der Ministranten bemüht, welche in der Qualität einzigartig in der Umgebung sind.

 

Ebenso waren die Glaubensgespräche alle 14 Tage,  sowie der Lobpreis jeden ersten Sonntag eine hohe qualitative Bereicherung.  Gemeinsame Ausflüge, einzelne Veranstaltungen zeigten von der Glaubenstiefe des Diakons. Die würdige Feier der Liturgie war ihm stets ein großes Anliegen.

Diakon Hofer war immer bemüht, die katholische Lehre unverfälscht und vor allem frei vom Zeitgeist unter die Leute zu bringen. Schon in der Hl.Schrift steht:  "Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht." aus 2 Timoteus 4,3

 

Sein Bemühen,  die wirkliche  Lehre zu vermitteln, hat einigen Mitarbeitern der Pfarre nicht gepasst und sie begannen,  gegen den Diakon zu mobben.

 

Eine Stimme aus dem Volke: "Irgendwann gibt man den Kampf gegen Windmühlen auf. Ich finde Pfarrer Hell und die Pfarrgemeinde hätte ihn von Anfang an mehr Unterstützung geben müssen."

 

So möchte ich Herrn Diakon auf diesem Wege für all sein Bemühen,   vor allem für seine Geduld danken.

 

Eines ist sicher:   Diakon Hofer findet sicher Wege, dort das Wort Gottes zu verkünden, wo es auch angenommen wird.

 

Die Situation in der Pfarre Hürm und der Abgang von Diakon Hofer beschreibt am besten der Psalm 1:

Die beiden Wege

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.
Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.
Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Darum werden die Frevler im Gericht nicht bestehen noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

aus der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

 

 


Maiandacht 2017 in Unterthurnhofen

 

 

Die letzte Maiandacht des Jahres war am 30.Mai 2017 in Unterthurnhofen und wurde von Pfarrer Hell gehalten.

In einigen Dörfen der Pfarre gab es diese Andachten mit Beteiligung der ansässigen Bevölkerung.

 

Im Buch von Gerlinde und Herbert Gutauer aus dem Jahr 1998 wird erwähnt, dass der Pfarrer von Hürm jährlich eine Maiandacht in Unterthurnhofen hält.

 

Der relativ hohe Turm mit 13 Metern wurde wegen der besseren Hörbarkeit der Glocke so hoch gemacht.  

 

Im Jahr 1921 wurde die Glocke in St.Florian gegossen (Preis: 44.455 Kronen).  Das Erbauungsjahr und die Widmung der Kapelle sind unbekannt.